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Juso Hochschulgruppe Potsdam fordert 500 neue Wohnheimplätze

Mittwoch, 6.November 2013 von

Aktuelles

Anlässlich der Aktionswoche des Bündnisses „Studis gegen Wohnungsnot“, dem auch die Juso-Hochschulgruppen angehören, fordert die Juso-Hochschulgruppe Potsdam kurzfristig 500 neue Wohnheimplätze in Potsdam. „Die Situation wird von Jahr zu Jahr schlimmer, der Wohnungsmarkt in Potsdam und Berlin zieht immer weiter an. Studierende brauchen kurzfristig eine Wohnung am neuen Studienort und sind teuren Neuvermietungen so schutzlos ausgeliefert.“, so David Kolesnyk, Juso und Mitglied im Senat der Universität Potsdam.
Die Landesregierung handelt hier seit Jahren nicht. Zuletzt sank die Versorgungsquote in Potsdam sogar. Im Doppelhaushalt kürzte die Landesregierung dem Studentenwerk, das Wohnheime baut und verwaltet, auch noch die Mittel. „Gerade Studierende leiden unter der Situation. Viele haben nur 600 Euro im Monat zur Verfügung und können nicht 400 Euro für ein Zimmer ausgeben.“, so Juliane Meyer, Sprecherin der Juso-HSG Potsdam und stellvertretende Landesvorsitzende der Jusos Brandenburg. „Es ist absolut unverständlich, dass die Landesregierung abwartet und nicht handelt.“, so Meyer weiter.
Die Hochschuljusos verweisen auch auf eine aktuelle Mitteilungsvorlage der Stadt Potsdam. Aus dieser geht hervor, dass auf einem städtischen Grundstück in der Nähe der Fachhochschule Potsdam 200 neue Wohnheimplätze entstehen könnten. Ebenso könnten am Uni-Standort in Golm anstelle sanierungsbedürftiger Wohnheime über 300 neue Plätze und somit dreimal mehr als bisher entstehen. „Es gibt konkrete Planungen und Vorschläge. Alles was fehlt ist der politische Wille auf Landesebene.“, so Freya Peiler, Mitglied der Juso-HSG und Sozialpolitikreferentin im AStA der Uni Potsdam. „Alles was nötig ist, sind je 6 Millionen Euro vom Land für 2014 und 2015. So können kurzfristig 500 neue Wohnheimplätze entstehen.“, so Peiler.
Die Hochschulgruppe will so den Versorgungsgrad erhöhen, um den Bundesschnitt zu erreichen. Mittelfristig fordert sie die Schaffung weiterer 500 Plätze, um sich einer Versorgungsquote von 15% anzunähern. Diese läge dann noch immer deutlich unter der vergleichbarer Hochschulstädte.

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